Ärzte Zeitung, 05.02.2016

Stiftung Patientenschutz

Berater registrieren mehr Konflikte

KÖLN. Bei der Deutschen Stiftung Patientenschutz verschiebt sich das Tätigkeitsspektrum. Die Zahl der einfachen Anfragen hat sich im vergangenen Jahr verringert. Gleichzeitig benötigten mehr Patienten eine aufwändige Beratung.

Die Stiftung registrierte 2015 insgesamt 25.600 Anfragen, neun Prozent weniger als im Vorjahr. Sie erklärt den Rückgang mit der Tatsache, dass Interessenten im Internet schnell Antworten auf einfache Fragen finden.

Die Zahl der intensiven Beratungsgespräche bei Konflikten mit Kranken- und Pflegekassen, Ärzten, Kliniken und Pflegeheimen ist 2015 um 100 auf 2600 gestiegen.

Mehr Aufklärungsbedarf registrieren die Mitarbeiter bei Fragen rund um Vorsorgedokumentewie Patientenverfügungen und Vollmachten.

Dazu führte die Deutsche Stiftung Patientenschutz 9000 Gespräche, das waren elf Prozent mehr als 2014. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Vier von zehn Diabetes-Fälle ließen sich verhindern

Durch Abspecken von drei bis sechs Kilo in der Bevölkerung ließen sich 40 Prozent der Diabetesfälle verhindern. mehr »

Lücken in der Hausarztmedizin wachsen

Gegenläufige Trends kennzeichnen die Bundesärztestatistik für 2016: Die Zahl der Ärzte erreicht ein neues Rekordhoch. Doch der Zuzug ausländischer Ärzte kompensiert die Probleme der Überalterung kaum. mehr »

Früherkennung mit einem Atemzug

Ein neuer Test zur Früherkennung von Lungenkrebs misst kleinste Veränderungen in der Zusammensetzung der Atemluft. Das von Forschern des Max-Planck-Instituts entwickelte Verfahren könnte das Diagnoseverfahren vereinfachen. mehr »