Ärzte Zeitung, 18.02.2016

Medizinstudium

CDU-Politiker Sorge fordert zügige Reform

BERLIN. Der "Masterplan 2020" zur Reform des Medizinstudiums in Deutschland muss zügig umgesetzt werden. Das fordert der Berichterstatter für Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Tino Sorge.

"Die Vorbereitungen waren langwierig und umfangreich. Jetzt kommt es darauf an, dass die vielen guten Vorschläge auch gemeinsam beschlossen und dann auch von den Bundesländern umgesetzt werden", sagte der Magdeburger Bundestagsabgeordnete nach der abschließenden Tagung der zuständigen Bund-Länder-Arbeitsgruppe am 15. und 16. Februar.

Die Länder seien aufgefordert, an allen Medizin-Fakultäten in Deutschland Lehrstühle für Allgemeinmedizin einzurichten, die KVen müssten ihren Beitrag leisten, um ausreichend Lehrpraxen bereitzustellen. Zudem müsse es mehr Medizinstudienplätze geben, so Sorge. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Rauchen macht Nutzen der Bestrahlung zunichte

Die Strahlentherapie nach der Operation eines Mammakarzinoms senkt die Brustkrebssterblichkeit. Aber sie birgt auch das Risiko von Folgeerkrankungen. Für Raucherinnen kann das bedeuten, dass der Schaden überwiegt. mehr »

Demonstrieren für die Wissenschaft

An diesem Samstag wollen Forscher zu Tausenden auf die Straße gehen – für die Wissenschaft und gegen Donald Trump. Zu den Unterstützern in Deutschland gehören auch etliche medizinisch-wissenschaftliche Institutionen. mehr »

"Hier liegt ein Systemversagen vor"

Der Transplantationschirurg Professor Eckhard Nagel sieht durch die Wartelistenmanipulationen Vertrauen grundlegend zerstört. Er fordert einen Neustart bei der Finanzierung der Transplantationszentren. mehr »