Ärzte Zeitung, 10.03.2008

Arznei mit Festbeträgen immer billiger

BERLIN (HL). Trotz der Mehrwertsteuererhöhung um drei Prozentpunkte sind die Preise für Arzneimittel mit Festbeträgen im vergangenen Jahr von 25,02 auf 24,29 Euro gesunken. Das ist ein Preisrückgang von knapp drei Prozent.

Aufgrund der Rabattverträge, die im vergangenen Jahr in großer Zahl für Generika geschlossen worden sind, sind die tatsächlichen Preise jedoch noch niedriger. Im selben Zeitraum erhöhte sich der Marktanteil der Festbetrags-Medikamente mengenmäßig von 70 auf 71 Prozent.

Das hat das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände festgestellt. Arzneien ohne Festbetrag - die meisten davon sind noch neuer und patentgeschützt - kosten im Durchschnitt 88,11 Euro. Sie haben mengenmäßig einen Marktanteil von 29 Prozent.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6812)
Organisationen
ABDA (684)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »