Ärzte Zeitung, 23.06.2008

Werbeverbot für Arzneien soll bestehen bleiben

BRÜSSEL/LUXEMBURG (spe). Die Gesundheitsminister der Europäischen Union (EU) haben sich in Luxemburg mehrheitlich dafür ausgesprochen, das EU-weite Werbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel aufrechtzuerhalten.

Zugleich forderten sie die Europäische Kommission auf, gesetzlich zu definieren, wo die Grenze zwischen Information und Werbung verlaufen soll. Die Minister befürworteten darüber hinaus, bei einer Änderung der geltenden Vorschriften Qualitätsstandards für die Patienteninformation einzuführen.

Die EU-Kommission will im Herbst einen Vorschlag zur Überarbeitung der EU-Arzneimittelrichtlinie vorlegen. Industriekommissar Günter Verheugen plant, der Industrie zu erlauben, Patienten künftig direkt über verschreibungspflichtige Arzneimittel informieren zu dürfen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »