Ärzte Zeitung, 01.07.2008

Dynamik bei Arzneimittelausgaben gebremst

Im Mai zahlen die Kassen für Arzneien und Impfstoffe nur geringfügig mehr als im Vorjahresmonat

Die Ausgaben für Arzneimittel und Impfstoffe sind im Mai im Vergleich zum Vormonat wieder deutlich gesunken.

BERLIN (fst). Im Mai dieses Jahres haben Vertragsärzte Arzneimittel und Impfstoffe im Wert von etwa 2,18 Milliarden Euro zu Lasten der gesetzlichen Kassen verordnet. Im Mai des Vorjahres waren es 2,12 Milliarden Euro gewesen.

Der Wert setzt sich aus den Ausgaben für Arzneimittel (2,08 Milliarden Euro) und Impfstoffe (97 Millionen Euro) zusammen. Dabei sind die Arzneiausgaben im Vergleich mit dem Vorjahresmonat moderat um 2,6 Prozent gestiegen, die Impfausgaben dagegen haben um 57,6 Prozent zugenommen, hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mitgeteilt. Ursächlich dafür ist, dass im Frühjahr vergangenen Jahres viele Impfungen erstmals Teil des Pflichtleistungskatalogs der Kassen geworden sind.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6805)
Organisationen
ABDA (684)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »