Ärzte Zeitung, 13.10.2008

Kartellamt rügt Apotheker

BERLIn (HL). Der Präsident des Bundeskartellamtes Dr. Bernhard Heitzer hat sich gegen ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ausgesprochen. Eine solche Forderung, die die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände erhebt und die Gegenstand einer Gesetzesinitiative von Sachsen und Bayern ist, dienen nach Auffassung des Bundeskartellamtes nur dem Schutz konventionell arbeitender Apotheker. Deren Sicherheitsargumente hält das Kartellamt für vorgeschoben. Patienten könnten selbst entscheiden, wo sie ihre Rezepte einlösen.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6908)
Organisationen
ABDA (698)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »