Ärzte Zeitung, 24.11.2008

Arzneiausgaben in Schleswig-Holstein acht Prozent im Plus

KIEL (di). Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel sind in den ersten neun Monaten des Jahres in Schleswig-Holstein um rund acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) entspricht dieser Anstieg einem Ausgabenplus von 48 Millionen Euro auf 631 Millionen Euro. Bundesweit betrug der Anstieg im gleichen Zeitraum 5,8 Prozent.

Die TK sieht einen Weg zur Begrenzung des Anstiegs in einer konsequenten Umsetzung der unter Ärzten umstrittenen Rabattverträge. TK-Chef Dr. Johann Brunkhorst appellierte an die Ärzte unter Hinweis auf ihr Arzneimittelbudget, rabattierte Arzneimittel "wann immer möglich" zu verordnen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »