Ärzte Zeitung, 12.01.2009

Wie die Mehrwertsteuer die GKV belastet

BERLIN (fst). Um etwa 2,8 Milliarden Euro könnte die GKV entlastet werden, wenn für Arzneimittel statt der 19 Prozent ein Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelten würde. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Links-Fraktion hervor.

Die Summe entspräche 0,3 GKV-Beitragssatzpunkten. Bei dieser Rechnung geht die Regierung für das Jahr 2007 von einem Apothekenumsatz von 28 Milliarden Euro mit GKV-Arzneimitteln aus. Für 2006 hat die Apothekervereinigung ABDA das Umsatzsteueraufkommen mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln auf etwa vier Milliarden Euro beziffert, auf rezeptfreie Arzneien entfielen etwa 950 Millionen Euro Umsatzsteuer.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »