Ökonomen wollen Ärzte von Reglementierung befreien

NEU-ISENBURG (HL). Richtgrößen und Arzneiregresse, Bonus-Malus-Regelungen und Generika-Quoten - all diese Reglements, die Ärzte beachten oder fürchten müssen, könnten mit einer nächsten Gesundheitsreform beseitigt werden.

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Das ist der Kern eines Gutachtens der Wirtschaftswissenschaftler Dieter Cassel und Eberhard Wille. Im Auftrag des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller haben sie die GKV-Arzneimittelversorgung untersucht. Das Fazit: Maßlos überreguliert. Bereits zweieinhalb Jahre zuvor war eine ähnliche Expertise der beiden Ökonomen für das Bundesgesundheitsministerium zur gleichen Schlussfolgerung gekommen. Das Ministerium plant deshalb für die nächste Legislaturperiode eine Reform für die Rahmenbedingungen der GKV-Arzneiversorgung.

Nach Vorstellung von Cassel und Wille sollen die Negativliste und zentrale Nutzenbewertung bleiben - ergänzt werden sie durch Wettbewerb mit kassenindividuellen Arzneilisten.

Lesen Sie dazu auch: Schluss mit politischer Polypragmasie

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