Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 08.07.2010

Eltern in der EU schrecken vor Arzneistudien zurück

BERLIN (ras). Eltern aus EU-Staaten sind zurückhaltender, wenn es darum geht ihre Kinder an Medikamentenstudien teilnehmen zu lassen, als Familien in anderen Ländern. Darauf hat Kongress-Präsident Stephan Wirth beim Deutschen Kinder- und Jugend-Ärztetag hingewiesen. In Staaten, in denen eine qualitativ hochwertige Arzneiversorgung nicht gegeben ist, seien Eltern leichter zu motivieren, weil damit oft auch die medizinische Versorgung dieser Kinder verbessert wird. Dabei, so Wirth, sei auch in Europa die Teilnahme für Kinder an klinischen Studien sinnvoll und sicherer als der häufig problematische Off-label-use von Arzneimitteln.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »