Ärzte Zeitung, 09.05.2011

Neue Festbeträge sparen 260 Millionen Euro

BERLIN (fst). Der GKV-Spitzenverband hat die Festbeträge für neun Festbetragsgruppen festgelegt, die zum 1. Juli in Kraft treten. Davon erhoffen sich die Kassen Einsparungen von zusätzlich 260 Millionen Euro im Jahr.

Im Einzelnen handelt es sich um Medikamente gegen Schlafstörungen sowie zur Behandlung von Patienten mit Atemwegserkrankungen, Depressionen, Parkinson und Prostatakarzinom.

Für zwei der Festbetragsgruppen der Stufe 2 (Arzneimittel mit pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen) setzte der GKV-Spitzenverband zudem Grenzen für die Zuzahlungsfreistellung fest. Insgesamt müssten GKV-Versicherte damit für 25.000 Fertigarzneimittel keine Zuzahlungen leisten.

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