Ärzte Zeitung, 28.06.2011

In PKV und GKV nähern sich Preise für Arzneien an

KÖLN (iss). Im laufenden Jahr nähern sich die Preise, die private Krankenversicherer und gesetzliche Krankenkassen für verordnete Arzneimittel bezahlen, einander an.

Während der Durchschnittspreis einer von der PKV erstatteten Verordnung 2009 noch 10,2 Prozent über dem Preis in der GKV lag, wird die Differenz in diesem Jahr nur noch 7,7 Prozent betragen. Das hat das Wissenschaftliche Institut der PKV berechnet.

Grund für die Entwicklung ist die Beteiligung der Privatversicherer an Herstellerrabatten der Pharmaunternehmen, die bis Ende 2010 ausschließlich den gesetzlichen Kassen zugute kamen.

[29.06.2011, 08:48:04]
Dr. Peter M. Schweikert-Wehner 
Nicht nur der Grund
Auch bei den Zytostatikataxationen gibt es kaum noch unterschiede zwischen privat und gkv. auch die neue arzneimittelpreisverordnung hat den hochpreisern die spitze genommen, die überdurschnittlich häufig privatversicherten verschrieben werden. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »