Ärzte Zeitung, 19.12.2011

Pro Generika: Höhere Festbeträge ohne Wirkung

BERLIN (fst). Der Verband Pro Generika wirft dem GKV-Spitzenverband vor, zu spät zu erkennen, dass mehrfache Senkungen der Festbeträge die Versorgung gefährden können.

Die Kassen hatten vergangene Woche mitgeteilt, die Festbeträge in sieben Gruppen anzuheben, um die "Versorgung zu sichern". Zugleich sollen Preisobergrenzen in 33 weiteren Gruppen gesenkt werden.

Doch die Anhebung in sieben Gruppen laufe ins Leere, moniert Pro Generika, weil das gesetzliche Preismoratorium den Herstellern keinen Spielraum für Preiserhöhungen schaffe. Eine "Absicherung der Versorgung" sei so nicht möglich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »