Ärzte Zeitung, 13.01.2012

Ministerin Steffens: "Zu wenig Spielraum bei Verschreibungen"

KÖLN (akr). Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) kritisiert zu enge Grenzen für Ärzte bei der Verschreibung von Arzneimitteln.

"Unser Gesundheitssystem lässt den Ärzten zu wenig Spielraum, etwas zu verschreiben, um Schlimmeres zu verhindern, obwohl sie mit ihrer Kompetenz eine Chronifizierung verhindern könnten", sagt sie der Zeitschrift "Caritas in NRW".

Das führe oft dazu, dass die Folgekosten die Kassen teurer zu stehen kommen würden. Steffens begrüßte die Caritas-Jahreskampagne "Armut macht krank" mit dem Slogan "Jeder verdient Gesundheit". Die Kampagne betone den Solidargedanken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

16:10 Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »