Ärzte Zeitung, 03.07.2012

Ärzte fürchten Markenpiraterie-Vertrag

BERLIN (af). Über das europäische Handelsabkommen zur Bekämpfung der Markenpiraterie (ACTA) stimmt am Mittwoch das Europäische Parlament ab.

Das Vertragswerk ist umstritten. Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen (ÄoG) befürchten, dass die Unterzeichner von ACTA die Herstellung von günstigen Arzneimitteln in Ländern wie zum Beispiel Indien und ihre Verteilung in Krisengebieten behindern könnten.

"ACTA birgt die Gefahr, dass Generika wegen mangelhafter und unpräziser Definitionen wie illegale Fälschungen behandelt werden", sagt Philipp Frisch von ÄoG.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »