Ärzte Zeitung, 04.07.2012

EU-Parlament votiert für Generikahandel

BERLIN (af). Die Entscheidung des Europäischen Parlaments, das Handelsabkommen zur Bekämpfung der Markenpiraterie (ACTA) abzulehnen, hat bei der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) Erleichterung ausgelöst.

Dennoch sieht Philipp Frisch von der MSF-Medikamentenkampagne keinen Grund zur Entwarnung. Der Handel mit bezahlbaren Medikamenten dürfe auch künftig nicht eingeschränkt werden.

MSF behandele zum Beispiel mehr als 80 Prozent seiner HIV-Patienten mit Generika aus indischer Produktion. Abkommen wie ACTA drohten aber, Generika wie illegale Fälschungen zu behandeln.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6914)
Organisationen
Ärzte ohne Grenzen (408)
Krankheiten
AIDS (3190)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

16:10 Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »