Ärzte Zeitung, 25.01.2013

Beratung

Apotheker nach wie vor gefragt

STARNBERG. Trotz steigender Relevanz als Informationsmedium kann das Internet die individuelle Beratung von Apotheken in Gesundheitsfragen nicht ersetzen. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Forsa im Auftrag des Starnberger Softwarehauses Pharmatechnik.

Über 80 Prozent der Ostdeutschen und 75 Prozent der Westdeutschen (gesamt: 76 Prozent) erklärten demnach, sich eine individuelle Beratung vom Apotheker zu wünschen.

Dazu gehöre ausdrücklich eine persönliche Beratung und Empfehlung des Apothekers, nicht nur eine "Medikamentenausgabe". Besonders Verbraucher bis 29 Jahre vermissten dabei die persönliche Beratung beim Apotheker.

Während in den anderen Altersgruppen bis zu 80 Prozent der Befragten erklärten, das Personal in der Apotheke nehme sich genügend Zeit für die Beratung, so waren dies in der Gruppe der bis 29-jährigen nur 64 Prozent.

Gleichzeitig erwarten die jüngeren auch signifikant häufiger als ältere Verbraucher ausdrückliche Empfehlungen des Apothekers und damit eine über die Ausgabe des Medikaments hinausgehende Beratung (unter 30-jährige: 86 Prozent, über 60-jährige: 70 Prozent). (ck)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Diese resistenten Keime sind besonders kritisch

Gestern wurde die erste globale Liste resistenter bakterieller Erreger von der WHO vorgestellt, die derzeit die größte Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellen. Insgesamt zwölf kritische Keime finden sich darauf. mehr »

Gefälschter Gentest-Befund narrt Ärzte

Auch einem Gentest darf man nicht immer glauben, zumindest nicht dem Papier mit dem Befund. Denn das lässt sich leicht manipulieren. So machte eine Patientin aus "keine Mutation" mal eben "eine Mutation". mehr »

Wenn Kinder zu erwachsenen Patienten werden

Die bessere Vernetzung spezialisierter Zentren ist nur ein Schritt, um junge Patienten mit seltenen Erkrankungen optimal zu behandeln. Zu selten wird noch ein strukturierter Übergang von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin bedacht. mehr »