Ärzte Zeitung, 08.05.2013

Arzneimittel

Unternehmen nutzen Engpass-Register

BERLIN. Das Ende April aufgelegte Register zur Erfassung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln wird angenommen.

Bislang (Stand Dienstag) finden sich darin drei Einträge: das Onkologikum Vinblastinsulfat von Teva, der Blutverdünner Certoparin-Natrium von Novartis und das Mittel zur Behandlung von Wachstumsstörungen Mecasermin von Ipsen Pharma. Das Register wird beim Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt.

Engpässe vor allem bei Onkologika und Antibiotika sollen Unternehmen melden. Dies sei noch freiwillig, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Der Verband der Einzelimporteure internationaler Arzneimittel (VEIA) hat davor gewarnt, die in jüngerer Vergangenheit aufgetretenen Lieferenpässe aufzubauschen.

Dies führe zur Verunsicherung der Patienten. Tatsächlich handele es sich dabei aber nicht um ein Thema der Versorgungssicherheit. Ursache seien vielmehr schlecht ausgehandelte Verträge, stellte die Vorsitzende des Verbandes, Sabine Paukert, dazu fest. (sun/af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »