Ärzte Zeitung App, 16.09.2014

Grippe-Impfung

Pädiater warnen vor Engpässen

KÖLN. Die Pädiater im Rheinland fordern die Abkehr von den Rabattverträgen bei Impfstoffen. "In den kommenden Wochen stehen die Grippeimpfungen an, und wir befürchten, dass die Impfstoffe nicht für alle Kinder reichen", sagt Dr. Josef Kahl, Sprecher des nordrheinischen Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Bei anderen Impfstoffen gebe es schon jetzt lang anhaltende Lieferausfälle. Das gefährde die Kinder, betont Kahl. Die Politik müsse endlich eine Lösung finden.

Die bisherige Praxis, bei der Impfstoffversorgung Exklusivverträge zwischen Kassen und einzelnen Herstellern abzuschließen, habe sich nicht bewährt.

"Wir fordern eine Impfstoffversorgung über ein Ausschreibungsverfahren, sodass mehrere Hersteller gleichzeitig zum Zug kommen können", sagt er. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »