Ärzte Zeitung App, 11.12.2014

Sachsen und Thüringen: Arznei-Initiative hat Erfolg

ERFURT. Etwa 1000 Apotheker und Ärzte in Sachsen und Thüringen nehmen inzwischen am Modellprojekt Armin - Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen - teil.

Ärzte, die mitmachen, verordnen ihren AOK PLUS-Patienten für rund 200 Wirkstoffe oder Wirkstoffkombinationen keine Fertigarzneimittel mit Handelsnamen mehr, sondern die Wirkstoffe.

Die Auswahl der konkreten Präparate erfolgt in der Apotheke. Damit sollen Qualität und zugleich Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung erhöht werden.

Die beiden ersten Armin-Module, Wirkstoffverordnung und Medikationskatalog, werden bereits in der Praxis umgesetzt. Im Jahr 2015 wird das Projekt mit dem Modul Medikationsmanagement komplettiert. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »