Ärzte Zeitung, 26.05.2016

Pharma-Dialog

Verband fordert die Umsetzung ein

BERLIN. In der Folge des Pharma-Dialogs hat die Koalition Reformen in der Arzneimittelpolitik angekündigt. Im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahrens bringen sich die Akteure in Stellung.

Der Branchenverband progenerika wird ab Freitag mit großflächigen Plakaten und im Internet für seine Anliegen werben.

"Wir wollen den Ergebnissen des Pharma-Dialogs Schub verleihen", sagte Geschäftsführer Bork Bretthauer am Mittwoch der "Ärzte Zeitung". progenerika setzt sich für Versorgungssicherheit ein.

Dazu gehörten bei Rabattverträgen die Einführung einer Lieferfrist von bis zu sechs Monaten und Zuschläge an mehrere Unternehmer. Ein dritter Punkt sei die Aussetzung von Rabattverträgen für versorgungskritische Wirkstoffe. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »