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Forxiga® geht aus dem Vertrieb

Als Folge der Nutzenbewertung wird der SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin seit dem 15. Dezember nicht mehr in Deutschland angeboten.

Veröffentlicht:

MÜNCHEN/WEDEL. AstraZeneca und Bristol-Myers Squibb haben entschieden, dass das Antidiabetikum Forxiga® aus wirtschaftlichen Gründen in Deutschland nicht mehr vertrieben werden soll. Ärzte müssen nun Patienten, die dieses Antidiabetikum erhalten, auf ein Alternativ-Präparat umstellen.

Hintergrund der Entscheidung der beiden Unternehmen ist das Ergebnis der Nutzenbewertung. Danach war der Gemeinsame Bundesausschuss zu dem Ergebnis gekommen, dass Dapagliflozin zur zweckmäßigen Vergleichstherapie - wie bei allen Bewertungen in der Diabetestherapie Sulfonylharnstoffe - keinen nachgewiesenen Zusatznutzen bietet.

In den Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband über einen Erstattungsbetrag habe man sich nicht auf ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis einigen können und deshalb das Schiedsstellenverfahren initiiert. Die Entscheidung der Schiedsstelle wird für das erste Quartal erwartet.

Bis dahin sind noch Restmengen in den Vertriebskanälen vorhanden. Nach dem Schiedsstellenspruch wollen die Firmen ihre Entscheidung überprüfen. (HL)

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