Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 13.08.2015

KV Sachsen

Bedarfsplanung braucht Generalrevision

DRESDEN. Die Bedarfsplanung muss nach Ansicht der KV Sachsen noch stärker als bisher geplant überarbeitet werden. Der mit dem Versorgungsstärkungsgesetz erteilte Auftrag, die Sozial- und Morbiditätsstruktur bei der Festlegung von Arzt-Einwohner-Verhältniszahlen zu berücksichtigen, sei "ein Schritt" zur besseren Abbildung der tatsächlichen Versorgungssituation, teilte die KV Sachsen mit.

Doch diese Verhältniszahlen müssten noch an anderer Stelle angepasst werden. So müssten auch die "veränderte Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen" und die neuen Möglichkeiten ambulanter Leistungserbringung berücksichtigt werden, erklärte die KV und verwies dazu etwa auf Katarakt-Operationen durch Vertragsärzte.

Außerdem dürfe nicht vergessen werden, dass die "Ressource Arzt" begrenzt sei: Der Wunsch nach einer Teilzeittätigkeit oder einer generell geringeren Arbeitsbelastung nehme bei der heutigen Ärzte-Generation zu. (lup)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »