Ärzte Zeitung, 06.05.2008

Mehr Geld von den Kassen für Ärzte in Berlin

BERLIN (ami). Die niedergelassenen Ärzte in Berlin erhalten in diesem Jahr deutlich mehr Geld aus der Gesamtvergütung als 2007. So früh wie sonst nie hat sich die KV Berlin mit den Krankenkassen auf Eckpunkte zur Gesamtvergütung für das aktuelle Jahr verständigt.

Etwa 2,5 Millionen Euro Vergütungszuwachs kommen von der AOK Berlin. Die Ersatzkassen schlagen insgesamt knapp das Doppelte drauf, und die Betriebskrankenkassen verbessern die Finanzierung der Einzelleistungen um rund eine Million Euro. Außer der vollen Grundlohnsummensteigerung stellen die Kassen vor allem mehr Geld für Präventionsleistungen und Einzelleistungen zur Verfügung. Bei der Prävention bleiben bei allen Kassen die bisherigen Punktwerte unverändert.

Die Steigerung der Punktzahlen durch den neuen EBM 2008 wird damit in Berlin vollständig von den Krankenkassen finanziert. Die Vertreterversammlung der KV Berlin hat den Eckpunkten bereits zugestimmt. Die Verträge werden noch ausgearbeitet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »