Ärzte Zeitung, 13.05.2008

Künftige Ärzte wollen PJ vergütet haben

HANNOVER (cben). Die Medizinstudenten im Hartmannbund haben in einem Brief an die Niedersächsischen Landeskrankenhäuser die Vergütung des Praktischen Jahres gefordert.

"Mithilfe der Einführung einer PJ-Aufwands-Entschädigung erkennen Sie nicht nur die Arbeit eines Medizinstudenten im Praktischen Jahr in höherem Maße als bislang an, Sie schaffen auch eine frühzeitige Bindung junger und motivierter Studenten an Ihre Klinik."

Schon lange fordern die Medizinstudenten im Hartmannbund eine Vergütung des bisher meist unbezahlten PJ. Ihre Arbeit auf den Stationen sei unverzichtbar und umfasse 40 Wochenstunden, unterstrichen die Studenten. Für Nebenverdienste bleibe da keine Zeit, hieß es, von der Examensvorbereitung ganz zu schweigen.

Auch der Deutsche Ärztetag in Münster hatte sich im vergangenen Jahr für die Einführung einer PJ-Vergütung ausgesprochen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16841)
Organisationen
Hartmannbund (702)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »