Ärzte Zeitung, 05.09.2008

HIV-Prävention für Migranten aus Osteuropa

FREIBURG (dpa). Über Umwege sollen osteuropäische Migranten in Südbaden über die Aids-Gefahr informiert werden. In einem Modellprojekt werden sie zum Beispiel in Sprechstunden, in Schulen, Beratungsstellen, Nähkursen oder in ihren Vereinen auf Prävention angesprochen und vor den Folgen einer Ansteckung gewarnt.

Ehrenamtliche Mitarbeiter sollen ihre Landsleute in deren Muttersprache beraten. Zunächst soll das Projekt GEMO ("Gesundheitsförderung und HIV/AIDS-Prävention für Menschen aus Osteuropa") vom Badischen Roten Kreuz (DRK), der Freiburger Aidshilfe und dem Bundesgesundheitsministerium in der Region vom Bodensee bis zur Ortenau erprobt werden.

Trotz HIV-Prävention in Deutschland erreichen die bisherigen Maßnahmen die Migranten nicht ausreichend.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »