Ärzte Zeitung, 10.09.2008

Köhler sieht keinen Grund für Rücktritt

BERLIN (ble). KBV-Chef Dr. Andreas Köhler sieht trotz der teils heftigen Kritik am Honorarergebnis für 2009 und einer Rücktrittsforderung des schleswig-holsteinischen Landesverbands der Gemeinschaft fachärztlicher Berufsverbände keinen Grund, sein Amt zur Verfügung zu stellen.

"Im Moment sehe ich noch keinen Grund, über einen Rücktritt nachzudenken. Dafür ist das Ergebnis immer noch zu gut", sagte er der "Ärzte Zeitung" mit Blick auf das Honorarplus von 2,7 Milliarden Euro für das kommende Jahr. Am Donnerstag kommt Köhler mit den 17 KV-Vorständen zu Gesprächen zusammen.

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Andreas Köhler (1251)
[11.09.2008, 08:23:41]
Dr. Stefan Funk 
Was für eine Überraschung !
Köhler sieht keinen Grund für einen Rücktritt.
Wer hätte das gedacht ? Ein tolles Ergebnis, das er da verhandelt hat. 2,7 Mrd. Euro mehr. Nur zu dumm, dass die Kassen die 2,7 Mrd. Euro nicht mehr zahlen, sondern das "zusätzliche" Geld durch Streichung von anderen Geldern locker kompensieren können.
Köhler hat aber für seinen nächsten Arbeitgeber das optimale herausgeholt. Wir werden auch in der Zukunft von Herrn Köhler nicht verschont bleiben. Wenn er die KBV endlich verlassen hat, dann wird er auf der anderen Seite wiederzufinden sein. Erst dann werden es die letzten KV Befürworter endlich begreifen. Der Mann hat niemals für uns verhandelt. Er hat unsere Interessen schon immer mit Füßen getreten. Es interessiert Herrn Köhler nicht, dass er nichts aber auch gar nicht erreicht hat, denn er hat keinerlei Folgen zu befürchten. Er lebt von unseren KV Beiträgen sehr gut. Er wird dafür sorgen, dass wir Ihn und seinesgleichen noch lange ernähren können.
Warum also zurüchtreten ? Läuft doch prima für Herrn Köhler. zum Beitrag »

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