Ärzte Zeitung, 18.09.2008

Im Osten wird früh aufgestanden und gut geschlafen

DRESDEN (tra). Nirgendwo in Deutschland schlafen so viele Menschen so gut wie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa in den drei Bundesländern gaben 69 Prozent der Befragten an, kaum oder keine Schlafprobleme zu haben. Das ist bundesweit der beste Wert, teilte die Techniker Krankenkasse in Dresden mit. Forsa hatte im Auftrag der Kasse 1008 Bürger über 18 Jahren zu ihren Schlafgewohnheiten befragt.

Mit Schlafproblemen haben 31 Prozent der Menschen in der Region zu kämpfen. Der deutsche Durchschnitt liegt bei 35 Prozent. Private und familiäre Probleme sind die häufigste Ursache für Schlafstörungen. Das gaben 45 Prozent der Befragten an, die zumindest gelegentlich an Schlafstörungen leiden.

Weitere Gründe für Schlaflosigkeit sind gesundheitliche Ursachen (41 Prozent) und beruflicher Stress (38 Prozent; Mehrfachnennungen waren möglich). Geldsorgen lassen 24 Prozent nachts nicht ruhen und elf Prozent werden vom Schnarchen des Partners gestört.

Bundesweit die meisten Frühaufsteher leben in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Wochentags müssen 35 Prozent zwischen vier Uhr bis sechs Uhr aus den Federn. Um acht Uhr morgens sind 85 Prozent der Menschen in der Region wach. Die größten Zeitreserven für mehr Schlaf sehen die Befragten im Verzicht auf Fernsehen. Zwei von drei Befragten gaben an, zugunsten von mehr Schlaf am ehesten auf Fernsehen verzichten zu wollen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »