Ärzte Zeitung, 16.09.2008

"Koma-Saufen" - für die AOK steigen die Kosten

STUTTGART (fst). Die AOK Baden-Württemberg zahlt immer mehr für Jugendliche, die mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im vergangenen Jahr waren es 855 000 Euro, das ist ein Anstieg um 55 Prozent im Vergleich zum Jahr 2003, sagte Landes-AOK-Chef Dr. Rolf Hoberg.

Fast verdoppelt hat sich seinen Angaben zufolge binnen vier Jahre die Zahl der betroffenen Jugendlichen unter 20 Jahre. Wurden im Jahr 2003 noch 726 Jugendliche wegen "akutem Alkoholrausch" stationär behandelt, waren es 2007 bereits 1477. Zwei Drittel von ihnen war männlich.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16859)
Panorama (30165)
Organisationen
AOK (6864)
Personen
Rolf Hoberg (184)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »