Ärzte Zeitung, 23.10.2008

Vergütung für Rettungsdienst steigt um 20 Prozent

STUTTGART (fst). In Baden-Württemberg gelten rückwirkend zum 1. August neue Vergütungsregeln für Ärzte im Rettungsdienst. Fast 15 Jahre ist die Vergütung fast unverändert geblieben. Nun haben Landesärztekammer und KV nach eigenen Angaben in Verhandlungen mit den Kassen eine 20-prozentige Steigerung durchgesetzt.

Ärzte erhalten für die Einsatzbereitschaft an Werktagen eine Pauschale von 320 Euro für 24 Stunden. Am Wochenende sind es 340 Euro. Mit dieser Grundpauschale sind zwei Einsätze abgegolten. Für jeden weiteren Einsatz werden - auch für Fehleinsätze - 60 Euro gezahlt.

Auch die Verwaltungsarbeit (Notarztprotokolle, Verordnung einer Krankenbeförderung) ist damit abgegolten. Mit der Neuregelung soll auch in ländlichen Regionen ohne Krankenhaus und mit geringer Einsatzfrequenz die notärztliche Versorgung sichergestellt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »