Ärzte Zeitung, 31.10.2008

Kritik an erweiterter Schlaganfallbehandlung

BERLIN (ble). Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) hat die ab 2009 mögliche Abrechenbarkeit der stationären Schlaganfallbehandlung in internistischen Abteilungen kritisiert. DSG-Chef Professor Werner Hacke sprach von Schlaganfallbehandlung "light": Anders als bei neurologischen Stroke Units werde bei internistischen Abteilungen nicht die Präsenz eines erfahrenen Facharztes für Neurologie vorausgesetzt, sondern lediglich "neurologischer Sachverstand". Zudem gebe es Unterschiede in den Anforderungen an die Diagnostik, kritisierte Hacke.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »