Ärzte Zeitung, 12.12.2008

Westfalen-Lippe: "Wir stehen zu dem Hausarztvertrag"

KÖLN (iss). In Westfalen-Lippe halten die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL), die Krankenkassen und sechs ärztliche Verbände an ihrem Hausarztvertrag fest. "Der Vertrag ist unterzeichnet, alle Partner stehen dazu", sagt Dr. Matthias Geck, Geschäftsbereichsleiter Vertragspartnerservice der AOK Westfalen-Lippe.

Die Behauptung der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft, die zuständige Vergabekammer habe den Vertrag gestoppt, ist nach Einschätzung der Kasse unzutreffend. Es sei zwar ein vergaberechtliches Nachprüfungsverfahren anhängig, aber noch nicht entschieden. "Wir haben alle rechtlichen Vorgaben erfüllt", sagt der KVWL-Vorsitzende Dr. Ulrich Thamer. Die KVWL habe mit 569 Mandaten eine gesetzeskonforme Mandatierung gehabt. Auch der Hausärzteverband habe sich beteiligen können.

"Die AOK Westfalen-Lippe ist daran interessiert, dass möglichst alle an der hausärztlichen Versorgung teilnehmenden Vertragsärzte ihren Patienten diese hausarztzentrierte Versorgung anbieten", teilte die Kasse mit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »