Ärzte Zeitung, 08.01.2009

Kariesprophylaxe bei Schulkindern erfolgreich

POTSDAM (ami). Die zahnmedizinische Gruppenprophylaxe hat in Brandenburg deutliche Verbesserungen bei der Zahn- und Mundgesundheit von Schulkindern bewirkt. Während Mitte der 90er Jahre nur 15 Prozent der Sechstklässler kariesfrei waren, verlässt heute mehr als die Hälfte der Schüler die Grundschule mit einem kariesfreien Gebiss. Das teilte das märkische Gesundheitsministerium mit.

"Unsere Maßnahmen der Vorsorge, Aufklärung und Prävention zahlen sich aus. Diesen Standard müssen wir sichern und weiter ausbauen", so Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler. Jährlich werden mehr als 160 000 Zwei- bis 12-Jährige in Kitas und Schulen zahnmedizinisch betreut. Das sind laut Ministerium etwa 86 Prozent der Kinder in diesem Alter.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »