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Ärzte Zeitung, 09.01.2009

Bei Rückenschmerzen geht's selten zum Arzt

Studie: Nur ein Drittel sucht überhaupt eine Praxis auf / Ein Viertel ist arbeitsunfähig

NEU-ISENBURG (bee). Rückenschmerzen nehmen zu - dennoch geht nur ein Drittel der Betroffenen zum Arzt. Das geht aus einer Studie mit 6000 befragten Personen des BKK-Bundesverbandes hervor.

Rüchenschmerzen verursachen bei denen, die zum Arzt gehen, nur in einem Viertel der Fälle eine Arbeitsunfähigkeit.

Der Umfrage zufolge konsultieren zwei Drittel der Patienten bei Rückenschmerzen keinen Arzt. Dagegen gingen im Jahr 1998 noch 57 Prozent bei Schmerzen in die Praxis. Von dem einen Drittel der Patienten, die einen Arzt aufsuchen, werden mehr als die Hälfte (55 Prozent) nicht krank geschrieben.

Elf Prozent konnten bis zu einer Woche nicht arbeiten, etwa sieben Prozent der Patienten war für bis zu drei Wochen krank geschrieben. Acht Prozent der Befragten gaben an, dass sie mehr als drei Wochen arbeitsunfähig waren.

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