Ärzte Zeitung, 21.01.2009

Bittmann: Schmidt muss Absichten offenlegen

BERLIN (ble). Der Vorsitzende des NAV-Virchowbundes, Dr. Klaus Bittmann, hat von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt Klarheit über ihre politischen Absichten gefordert. In einem offenen Brief verlangt er von der Ministerin unter anderem Aufklärung darüber, ob das "Debakel der kollektivvertraglichen Honorarreform gewollt" sei und der Startschuss dafür, "Teile der ambulant tätigen Fachärzte eliminieren und diese in den stationären Sektor umzusteuern". Durch die Reform sähen sich gerade leistungsstarke Hausärzte sowie Fachärzte mit hohen Kosten in ihrer Existenz bedroht.

[21.01.2009, 13:44:47]
Helmut Karsch 
Offenheit?
Herr Dr. med. Bittmann sollte nicht so naiv sein zu glauben, dass Frau Schmidt ihre wahren Motive offen legt. Sie würde sich viel zu angreifbar machen und das schadet ihren Aussichten bei der nächsten Wahl. Außerdem ist doch völlig egal was sie sagt. Entscheidend ist was sie tut und das kommentiert sich selbst. So gesehen hat Herr Dr. med. Bittmann sich die Antwort auf seine Frage selbst gegeben.
Wenn man Frau Schmidt in einer offenen Diskussion mit ihrem Verhalten und vor allen Dingen mit ihren Täuschungen konfrontieren würde bliebe am Ende nur noch eine Formulierung über und die lautet: Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Idiot. Wer sie aber kennt und sie eine Lüge nennt der ist ein Verbrecher.  zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »