Ärzte Zeitung, 19.02.2009

KV im Norden will Debatte über Wert ärztlicher Leistung

BAD SEGEBERG (di). Die KV im Norden fordert einen schrittweisen Übergang in ein neues Vergütungssystem. Dafür will sie zunächst eine Diskussion über den Wert ärztlicher Leistungen anstoßen. "Das Vertrauen in ein Vergütungssystem, das den Besuch eines Hausarztes schlechter stellt als den eines Handwerkers, ist verloren gegangen", begründet die kommissarische KV-Vorsitzende D. Ingeborg Kreuz die Initiative der Nord-KV. Daran änderten auch die Übergangsregelungen zur Umsetzung der Honorarreform nichts, weil die Unterfinanzierung des Systems nach Ansicht von KV-Vorstandsmitglied Dr. Ralph Ennenbach bestehen bleibt. Der Vorstand will nun eine Diskussion in Gang setzen, die den Wert ärztlicher Leistungen thematisiert. Ziel ist es, über diesen Weg eine angemessene Bezahlung für ärztliche Leistungen zu erreichen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »