Ärzte Zeitung, 18.02.2009

Sachsen startet Studienbeihilfe für Studenten

DRESDEN (tra). Studierende der Humanmedizin an deutschen Universitäten können ab sofort Beihilfe fürs Studium aus Sachsen erhalten. Im Gegenzug verpflichten sie sich, nach ihrem Studium mindestens vier Jahre als Hausarzt in einem unterdurchschnittlich versorgten Gebiet in Sachsen zu arbeiten. Dieses Programm wird gemeinsam von den gesetzlichen Kassen, der KV Sachsen (KVS) sowie dem sächsischen Sozialministerium getragen. Um die Förderung zu erhalten, müssen die jungen Mediziner den ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach der Approbationsordnung bestanden haben. Sie erhalten im ersten und zweiten Beihilfejahr monatlich jeweils 300 Euro. Im dritten Jahr fließen 400 Euro und im vierten 600 Euro. Das Programm ist auf drei Jahre ausgelegt. Jährlich erhalten etwa 50 Studierende die gestaffelte Förderung. Um einen kontinuierlichen Einblick in das Fachgebiet Allgemeinmedizin zu erhalten, arbeiten die Studenten mit einem von der KVS anerkannten sächsischen Hausarzt zusammen.

Anträge nimmt die KVS unter

Foerderung@kvs-lgst.de entgegen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16866)
Organisationen
KV Sachsen (340)
KVS (52)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »