Ärzte Zeitung, 04.03.2009

Ärzte proben die Flucht ins Ausland

Auf dem Weg in ihre Freiheit: Ärzte am Düsseldorfer Flughafen.

Foto: privat

KÖLN (iss). Rund 120 Wuppertaler Fachärzte und Mitarbeiterinnen haben am Freitag dem Wetter getrotzt und sich mit gepackten Koffern auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen gemacht.

Die symbolische Auswanderung unter dem Motto "Aus Deutschland vertrieben, im Ausland willkommen" bildete den Abschluss einer zweiwöchigen Protestaktion. Die Ärzte fuhren von Wuppertal mit dem Zug nach Düsseldorf und nutzen dort die Wartezeit bis zur Weiterfahrt zum Flughafen zu einem Protestmarsch auf dem Bahnhofsvorplatz, berichtet Aktionssprecher Dr. Steffen Kauert.

Für Mitte Mai seien neuerliche Praxisschließungen geplant.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17354)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »