Ärzte Zeitung, 17.04.2009

Weniger Arzneiausgaben durch Hausarztvertrag

FRANKFURT/MAIN (chb). Einsparungen bei den Arzneimittelausgaben hat nach Angaben der KV Hessen der Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung gebracht. Im Vergleich zu einer Gruppe von Hausärzten, die nicht an den angebotenen Qualitätszirkeln zur Pharmakotherapie teilgenommen haben, seien zwischen dem Vertragsabschluss im Jahr 2005 und dem ersten Quartal 2008 32 Millionen Euro weniger für Arzneien ausgegeben worden, teilt die KV mit. Da der Vertrag noch bis Ende 2008 fortgeführt wurde, geht die KV davon aus, dass die Einsparungen noch höher ausgefallen seien.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »