Ärzte Zeitung, 06.05.2009

Impfschutz für Kinder in Bremen zeigt Defizite

BREMEN (cben). Jedes vierte Bremer Kind ist nicht sicher geimpft. Das ergibt eine Erhebung des Robert-Koch-Instituts. Die KV Bremen (KVHB) wies darauf hin, dass bei vielen Kindern der Komplettschutz fehle.

Bremens Impfraten für Masern, Mumps und Röteln gehören deutschlandweit zu den schlechtesten. Laut Schuleingangsuntersuchungen 2007 haben zwar fast alle Bremer Kinder die Startimpfung gegen Masern, allerdings nur 76,9 Prozent die zweite Schutzimpfung. 76,1 Prozent sind gegen Mumps und nur 72,1 Prozent gegen Röteln geimpft.

Damit liegen die Bremer Zahlen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Bei Masern und Mumps ist lediglich Bayern schlechter, bei den hoch infektiösen Röteln ist Bremen Schlusslicht. Der Bremer Kinder- und Jugendarzt Stefan Trapp fordert Eltern auf, mehr für den Impfschutz ihrer Kinder zu tun.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »