Ärzte Zeitung, 11.05.2009

Schlaganfall - der Südwesten sieht sich bei Vorsorgung vorn

STUTTGART (mm). Von 49 landesweit ausgewiesenen Schlaganfalleinheiten in Baden-Württemberg sind bereits 32 Einheiten zertifiziert. Das Ziel einer landesweit flächendeckenden qualifizierten Schlaganfallversorgung der Bevölkerung ist bis auf wenige Ausnahmen fast erreicht, teilte das Landessozialministerium mit.

In Baden-Württemberg würden derzeit rund 70 Prozent aller Schlaganfallpatienten in einer Schlaganfalleinheit versorgt. Der Südwesten hat mit der bereits 1997 begonnenen Neustrukturierung der Schlaganfallversorgung bundesweit eine Vorreiterrolle übernommen.

Basis dafür ist ein gestuftes Versorgungsangebot: Dazu gehören sieben Schlaganfallzentren (Stroke Units) an den Standorten der Maximalversorgung, sieben regionale Schlaganfallschwerpunkte sowie derzeit 35 lokale Schlaganfallstationen. Im Südwesten werden nach Angaben des Ministeriums jährlich über 40 000 Menschen stationär behandelt, weil sie zum ersten oder wiederholten Male einen Schlaganfall erlitten haben. Der Schlaganfall ist nach Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen die dritthäufigste Todesursache.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »