Ärzte Zeitung, 14.09.2009

Marion Caspers-Merk: Priorisierung ist Realität

BERLIN (ami). Die SPD widersetzt sich nicht der von Ärzten geforderten Priorisierungsdebatte. Das gab die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk (SPD), beim Kongress der Medizinischen Versorgungszentren zu verstehen.

"Wenn man Brustkrebsbehandlung für 20 000 Kassenpatientinnen finanzieren will, dann muss man akzeptieren, dass das Migränemittel nicht mehr bezahlt werden kann", sagte sie. Die Politik habe bereits gehandelt, etwa mit dem Ausschluss von OTC-Präparaten von der Kostenübernahme durch die GKV.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »