Ärzte Zeitung, 03.12.2009

Neue Zugangswege für Medizinstudium in Brandenburg

POTSDAM/COTTBUS (ami). Ärztekammer, KV und Landeskrankenhausgesellschaft in Brandenburg fordern dringend neue Regeln für den Zugang zum Medizinstudium.

Die neue Brandenburgische Landesregierung müsse sich dafür einsetzen, dass die Zugangsbedingungen zum Medizinstudium geprüft und verbessert werden, heißt es in einer Erklärung der drei Institutionen. Es dürfe nicht sein, dass allein die Note auf dem Abiturzeugnis ausschlaggebend für einen Studienplatz sei. "Außer guten Zensuren spielt auch die soziale Kompetenz des Bewerbers eine wichtige Rolle. Dieser wird bislang viel zu wenig Bedeutung beigemessen", sagt Kammerpräsident Dr. Udo Wolter.

Der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Dr. Jens-Uwe Schreck weist darauf hin, dass auch die Zahl der Plätze für das Medizinstudium erhöht werden muss, damit junge Ärzte für ein Flächenland wie Brandenburg gewonnen werden können. Dort sieht auch KVBB-Chef Dr. Hans-Joachim Helming Handlungsbedarf: Trotz erfolgreicher finanzieller Förderung, Öffentlichkeitsarbeit und einer Praxisbörse habe Brandenburg immer noch die geringste Vertragsarztdichte in Deutschland, sagte er.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17360)
Personen
Udo Wolter (57)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »