Ärzte Zeitung, 13.01.2010

Kammer unterstützt Bündnis gegen Kinderpornos im Netz

HANNOVER (cben). Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und die Psychotherapeutenkammer Niedersachsen (PKN) sind der Initiative gegen Kinderpornografie "White IT" als Bündnispartner beigetreten.

In einem gemeinsamen Statement erklärten der Vizepräsident der ÄKN und Kinderarzt, Dr. Gisbert Voigt, und die Vizepräsidentin der PKN, Diplom-Psychologin Gertrud Corman-Bergau: "Die Politik steht in der Verantwortung, Kinderpornografie im Internet zu unterbinden, denn die Opfer leiden ihr Leben lang an den Folgen dieser Verbrechen.

Für die Ärztekammer und die Psychotherapeutenkammer fordern wir dazu auf, alles dafür zu tun, kinderpornografische Internetseiten aus dem Netz zu entfernen. (...) Wir Ärzte und Psychotherapeuten können unseren Beitrag dazu leisten, indem wir entsprechende medizinische und psychotherapeutische Hilfen und Therapien anbieten."

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hatte Ende November gemeinsam mit vielen gesellschaftlichen Gruppen ein Bündnis zum Kampf gegen Kinderpornografie vereinbart.

Der Minister unterzeichnete in Berlin mit weltweit agierenden IT-Firmen, Verbänden der IT-Wirtschaft, Opferschutzverbänden, Ärztevertretern und Wissenschaftlern das Bündnis gegen Kinderpornografie - "White IT". Die Bündnispartner verpflichten sich darin, den Kampf gegen die Kinderpornografie auf allen Ebenen aufzunehmen - durch Selbstkontrolle, technische Lösungen, Prävention und rechtliche Maßnahmen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17107)
Organisationen
ÄK Niedersachsen (240)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »