Ärzte Zeitung, 08.03.2010

Krebsinformationsdienst im Osten

HEIDELBERG/DRESDEN (mm). Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums hat seine bundesweit erste Außenstelle am Universitäts KrebsCentrum Dresden eingerichtet. Dort beantworten zunächst zwei Ärztinnen telefonisch Anfragen von Patienten und Angehörigen aus dem Osten Deutschlands.

Wählt man die bundesweit kostenlose Nummer 0800/203040, erkennt das Telefonsystem Anrufe aus den ostdeutschen Bundesländern und leitet diese direkt nach Dresden. Seit 1986 bietet der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) nach dem Vorbild des amerikanischen Cancer Information Service (National Cancer Institute) Rat und Hilfe für Betroffene.

Der KID erhält jährlich mehr als 33  000 Fragen rund um das Thema Krebs. Man wolle mit dem Ausbau des Informationsdienstes allen Menschen kostenlose Informationen zugänglich machen, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU).

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17543)
Krebs (10254)
Organisationen
DKFZ (437)
Krankheiten
Krebs (5075)
Personen
Annette Schavan (250)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »