Ärzte Zeitung, 19.03.2010

Berliner Projekt zu Rückenschmerz sieht sich auf Erfolgskurs

BERLIN/HANNOVER (inh). Das bundesweit erste sektorenübergreifende Rückenschmerzprojekt "Aktiver Rücken" in Berlin läuft nach Angaben der KV Berlin "mit großem Erfolg".

Das Konzept wurde vor einem Jahr durch die KKH-Allianz und die KV ins Leben gerufen. Um Betroffenen rechtzeitig Unterstützung anzubieten, wurde ein Netz aus Vertragsärzten, Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen aufgebaut, die sich Hand in Hand um jeden einzelnen Patienten kümmern sollen.

Weitere Partner außer der KV sind die Charité Berlin, Vivantes, die Reha Tagesklinik im Forum Pankow sowie der Landesverband Berlin-Brandenburg des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK) e.V. "Durch eine enge Vernetzung und Absprachen der jeweiligen Spezialisten werden Schnittstellenprobleme vermieden.

Notwendige Behandlungen können so schnell und effizient eingeleitet, Krankheitsursachen wesentlich schneller erkannt, Langzeitfolgen vermieden und somit unnötige Kosten im Gesundheitswesen gespart werden", sagt Klaus Böttcher, Hauptabteilungsleiter der KKH-Allianz. Die Behandlungszeit im Rahmen des Programms beträgt maximal zwölf Wochen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »