Ärzte Zeitung, 17.03.2010

Beschwerde scheitert vor Bundesverfassungsgericht

KARLSRUHE/HEILBRONN (fst). Ernüchterung für Fondsgegner: Das Bundesverfassungsgericht hat, anders als am Mittwoch gemeldet, eine Beschwerde gegen den Gesundheitsfonds doch nicht angenommen. Der Beschwerdeführer, der HNO-Arzt Dr. Ulrich Brander aus Brackenheim bei Heilbronn, zeigte sich über die Begründung verwundert.

"Es heißt, ich sei nicht betroffen durch den Gesundheitsfonds", sagte er der "Ärzte Zeitung". Mit der Beschwerde wollte sich Brander dagegen wenden, dass Beitragsgeld in andere Regionen abfließt und nicht mehr für die Versorgung im Südwesten zur Verfügung steht. Seinen Gang nach Karlsruhe wertet der Arzt dennoch als "richtiges Signal nach Berlin".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »