Ärzte Zeitung, 06.05.2010

Im Südwesten geht jede zweite Frau zum Mamma-Screening

STUTTGART (fst). Die baden-württembergische Gesundheitsministerin Monika Stolz (CDU) hat drei Jahre nach dem Start des Mammografie-Screenings eine positive Zwischenbilanz gezogen. 550 000 Frauen hätten das Angebot zur Früherkennung seitdem genutzt. Im vergangenen Jahr gingen 306 000 Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zur Vorsorge. Das entspricht einer Teilnahmequote von 55 Prozent. Die Einladung erfolgt in Baden-Württemberg über die Zentrale Stelle Mammografie-Screening mit Sitz in Baden-Baden.

Stolz verwies darauf, dass im Jahr 2008 insgesamt 2077 Frauen in Baden-Württemberg an Brustkrebs gestorben seien. In den Jahren 2007 und 2008 wurde beim Screening bei 1791 Frauen Brustkrebs entdeckt - obwohl die Infrastruktur für die Früherkennung noch nicht flächendeckend aufgebaut war. Bundesweit sind etwa 8,3 Millionen Frauen anspruchsberechtigt, sich alle zwei Jahre untersuchen zu lassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »