Ärzte Zeitung, 18.05.2010

Kliniken sollen sich für Rauchverzicht einsetzen

BERLIN (sun). Nach Ansicht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), sollen Kliniken Raucher stärker als bisher zum Verzicht auf ihr Laster drängen. "Rauchverbote in Krankenhäusern reichen da nicht aus", sagte Dyckmans. Tabakentwöhnung sollte als Standard angeboten werden. Krankenhäuser seien der ideale Ort, um Raucher zum Aufhören zu motivieren und sie zu unterstützen. "Die Entwöhnung vom Tabak sei außerdem eine der wirksamsten und kosteneffektivsten Maßnahmen zur Verhinderung von Folgeerkrankungen", so Dyckmans.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »