Ärzte Zeitung, 06.07.2010

Kritik an Zahnärzten beim Umgang mit HIV

DÜSSELDORF (iss). Die Deutsche Aids-Stiftung kritisiert den Umgang mancher Zahnmediziner mit Patienten mit HIV/Aids. "Zahnärzte sind unserer Einschätzung nach die am schlechtesten über HIV und Aids informierte Berufsgruppe im medizinischen Bereich", sagte Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung.

Immer wieder komme es vor, dass sich Zahnärzte weigerten, HIV-Infizierte zu behandeln. Zum Teil drängten sie die Patienten auch dazu, die Versorgung wegen des höheren Aufwands auf Privatrechnung vornehmen zu lassen. Obwohl sie sich das nicht leisten könne, akzeptierten viele.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »